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    Hartmann, Michael: Die Abgehobenen

    Wie die Eliten die Demokratie gefährden

    Die Abgehobenen: Eliten höhlen die Demokratie aus Die Eliten werden immer mehr zur geschlossenen Gesellschaft. Das gilt nicht nur für die Wirtschafts-, sondern zunehmend auch für die politische Elite. Ihre Lebenswelten und die der Bevölkerung driften seit Jahrzehnten auseinander. Sie glauben, dass für sie eigene Regeln gelten und produzieren einen Steuer- und Finanzskandal nach dem anderen. Der renommierte Elitenforscher Michael Hartmann benennt die Folgen: Politikverdrossenheit und Rechtspopulismus. Die einen schimpfen auf "die da oben", andere auf das Elitenbashing. Dabei lohnt es sich, genau hinzusehen: - Wer sind die Eliten? - Wie erneuern sie sich? - Wie hängen ihre Haltungen und ihre Herkunft zusammen? Hartmanns Befund: Die Eliten sind ein abgehobener Selbstrekrutierungsbetrieb, der die Demokratie aushöhlt. Nur durch eine durchgreifende soziale Öffnung der politischen Elite ist eine Wende möglich. Michael Hartmann, renommierter Elitenforscher, setzt mit seinem Buch ein klares politisches Statement zu einem brisanten Thema mit gesellschaftlicher Sprengkraft.»Das Buch ist gut geschrieben, liest sich sehr flüssig und geradezu spannend. (...) All dies ist soziologische Aufklärung im besten Sinn.« Jens Beckert, Soziologische Revue, 04.03.2020 »Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert.« Andreas Bönte, nacht:sicht, BR Fernsehen, 10.09.2019 »Die Mitglieder der Eliten selbst haben einen ganz eigenen Begriff davon, was 'Elite' bedeutet: Sie halten sich einfach für die Besten.« Michael Bittner, Sächsische Zeitung, 03.04.2019 »Die politischen und wirtschaftlichen Eliten in Deutschland sind in ihrer Mehrheit von der Lebenswirklichkeit der breiten Bevölkerung entfernt. Und zwar so sehr, dass sie zunehmend Schwierigkeiten haben, deren Probleme zu erkennen und die Folgen ihrer Entscheidungen für diese Bevölkerung zu verstehen.« Michael Köhler, Deutschlandfunk »Kulturfragen«, 30.09.2018 »Hartmann plädiert für eine Abkehr von der 'neoliberalen Agenda', welche er für den erstarkenden Rechtspopulismus verantwortlich macht. Seine Alternative ist ein sozialer Politikwechsel: Als Vorbilder nennt er den demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders, den Anführer der britischen Labour-Partei Jeremy Corbyn oder die spanische Podemos-Partei. Diese hätten es mit ihren glaubwürdigen Forderungen geschafft, wieder große Teile der Bevölkerung zu einer politischen Massenbewegung zu mobilisieren.«, Frankfurter Neue Presse, 11.10.2018 »Die Lektüre lohnt sich. Die sich vertiefende und verfestigende soziale Spaltung in diesem Land ist kein Naturgesetz. Sie ist von Menschen gemacht und sie kann auch von Menschen geändert werden. Es bleibt also Hoffnung.« Rüdiger Lötzer, Politische Berichte, 07.12.2018 »Bevor demnächst uns Thilo Sarrazin, Ex-Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, wieder weiszumachen versuchen wird, dass es der Islam und die Muslime sind, die unsere Welt zerstören, kommt Hartmanns Buch gerade rechtzeitig, um uns darüber aufzuklären, dass unsere Probleme zwar nicht verstanden werden können ohne die globalen Zusammenhänge, in denen sie stehen, dass sie aber eben doch hausgemacht sind.« Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 18.08.2018 »Der renommierte Elitenforscher Prof. Michael Hartmann zeigt jenseits allen 'Eliten-Bashings' eindrucksvoll, wie gefährlich es für die Demokratie ist, wenn so genannte 'Eliten' immer mehr zu einem exklusiven Club, zu einer geschlossenen Gesellschaft werden. Hartmann beschreibt, was passiert, wenn Lebenswelten von Wirtschaftslenkern und Politikern auf der einen Seite - und ganz normalen Bürgern auf der anderen Seite - immer weiter auseinander driften. Eine kleine Gruppe lebt auf Kosten der Mehrheit, indem sie sich ihre eigenen Regeln gibt und 'einen Steuer- und Finanzskandal nach dem anderen produziert'.«, SR2 Fragen an den Autor, 09.09.2018 »Die soziale Ungleichheit nimmt zu und bleibt für die Elite eine abstrakte Diskussion - denn sie wissen nicht, wie normale Menschen leben und kennen niemanden, der von existenziellen Sorgen geplagt ist. Trotz ihrer Abgehobenheit treffen sie Entscheidungen, die uns alle betreffen.«, Kontrast, 22.10.2018 »Der Soziologe Michael Hartmann erforscht seit Jahrzehnten die Eliten. In seinem neuen Buch moniert er: Sie werden homogener, vermögender und entfernen sich immer weiter von der Bevölkerung.« Niklas Dummer, WirtschaftsWoche Online, 18.08.2018 »Michael Hartmann, renommierter Elitenforscher, setzt mit seinem Buch ein klares politisches Statement zu einem brisanten Thema mit gesellschaftlicher Sprengkraft.«, Lernwelt, 15.01.2019

    26.00
    Fester Einband
    ISBN: 978-3-593-50928-0
    Lieferbar in 48 Stunden

    Über den Autor Hartmann, Michael

    Michael Hartmann ist Deutschlands renommiertester Elitenforscher. Er steht für die These, dass Herkunft maßgeblich über den Erfolg entscheidet. Bis Herbst 2014 war Hartmann Professor für Soziologie an der TU Darmstadt. Bei Campus sind von ihm mehrere Bücher zum Thema Elite erschienen, zuletzt "Die globale Wirtschaftselite. Eine Legende" (2016).

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