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    Enzensberger, Hans Magnus (Hrsg.) : Nie wieder!

    Die schlimmsten Reisen der Welt
    «Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.» Das wusste vor über 300 Jahren schon Blaise Pascal. Und das vorliegende Buch spricht bekräftigende Warnungen im Dutzend aus. Ein nützliches Buch also, aber auch ein unterhaltsames: Denn wie alle Horrorgeschichten haben auch solche vom Reisen einen perversen Reiz. Mit schlecht verhohlenem Stolz, mit triumphierendem Masochismus erzählen die hier versammelten Autoren von Abenteuern auf allen Kontinenten, von Urumtschi bis Hueheutenango. Und keine Sorge: Schlimme Deutschlandreisen sind auch dabei. Mit Texten von Bruce Chatwin, George Orwell, Alfred Döblin, Ryszard Kapuscinski, Joseph Roth und vielen anderen.
    16.10
    Kartonierter Einband (Kt)
    ISBN: 978-3-499-25811-4
    Lieferbar in 24 Stunden

    Über den Autor Enzensberger, Hans Magnus (Hrsg.)

    Hans Magnus Enzensberger wurde am 11. November 1929 in Kaufbeuren im bayerischen Allgäu geboren und verbrachte seine Kindheit in Nürnberg. Von 1949 bis 1954 studierte er Literaturwissenschaft, Sprachen und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und Paris und wurde anschließend promoviert. Heute lebt Enzensberger in München.

    George Orwell (1903 - 1950) gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller englischer Literatur. Er schrieb Romane, Sozialreportagen und Essays. Durch seine  Dystopien «Farm der Tiere» und «1984» erlangte Orwell Weltruhm.

    Geboren am 16.04.1940 in Vechta, begann 1959 eine Buchhandelslehre in Essen. Seit 1962 in Köln; Pädagogikstudium., dann freier Schriftsteller. Aufenthalte in Rom (Villa Massimo), London, Gastdozent in Austin/Texas Brinkmann flüchtete sich in die Rolle des provozierenden Rebellen, für den das Leben «etwas unvorstellbar Gemeines, Viehisches» war: einerseits Auflehnung gegen die biologischen Gegebenheiten des Daseins und Abscheu vor dem Leben, andererseits Faszination und Zustimmung. Sein Credo: «Ich bin für den einzelnen.» Brinkmann machte die amerikanische Pop-Lyrik in Deutschland bekannt und wurde selbst der führende Pop- und Underground-Lyriker Deutschlands in den 60er Jahren. Lyrik war für ihn Spiegelbild und direkter Reflex des Faktischen. Auf die kurzzeiligen Gedichte der Pop-Zeit folgten vielstrophige Gedichte, in denen sein starker vitaler Antrieb zu unaufhörlich sich bewegenden Bildern und elementarisch behandelten alten Themen führt. "Westwärts 1 & 2" wurde als der wichtigste und virtuoseste Gedichtband der 70-er Jahre bezeichnet. "Rom, Blicke" ist die Ausbeute seines Rom-Aufenthaltes 1972, mit wilder Unerbittlichkeit auf Verfallenes, Obszönes fixiert, ein Konvolut aus Briefen, Notizen, Zeutungsausschnitten, Fotos, als Arbeitsbuch für künftige Projekte. Brinkmann wurde 1975 mit dem Petrarca-Preis ausgezeichnet. Er starb am 23. 4.1975 in London.

    Geboren als Moses Joseph Roth (geb. 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien, Österreich-Ungarn; gest. 27. Mai 1939 in Paris, österreichischer Schriftsteller und Journalist, prominenter Chronist seiner Zeit.

    Bruce Chatwin, geboren 1940 in Sheffield, arbeitete acht Jahre lang im Londoner Auktionshaus Sotheby's und später als Journalist bei der «Sunday Times». Seit 1962 führten ihn ausgedehnte Reisen nach Asien, in die Sowjetunion, nach Osteuropa, Westafrika, Ausstralien und nach Lateinamerika. Für «In Patagonien» erhielt er mehrere internationale literarische Auszeichnungen. In Deutschland ist Chatwin, dessen Werke inzwischen in fünfzehn Sprachen übersetzt sind, durch seinen Roman «Der Vizekönig von Ouidah» die Vorlage für Werner Herzogs Film «Cobra Verde», bekannt geworden. Bruce Chatwin starb 1989 in Nizza.