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    Dante Alighieri : Die Göttliche Komödie

    Dante schuf mit seiner »Göttlichen Komödie« eine innovative, ja gewagte künstlerische Reise in die von mittelalterlicher göttlicher Ordnung durchzogenen Jenseitsreiche von »Inferno« (»Die Hölle«), »Purgatorio« (»Der Läuterungsberg«) und »Paradiso« (»Das Paradies«). Der Dichter sieht die Qualen der Hölle, geht durch das Fegefeuer und gelangt am Ende in den höchsten Himmel, ins Empyreum - der dichterische Höhepunkt der siebentägigen Reise. Hartmut Köhlers Neuübersetzung von Dantes »Divina Commedia« sorgte für Aufsehen. Köhler wurde dafür mit dem deutsch-italienischen Übersetzerpreis 2013 ausgezeichnet. - Mit einer kompakten Biographie des Autors.
    Autor Dante Alighieri / Köhler, Hartmut (Übers.)
    Verlag Reclam
    Einband Kartonierter Einband (Kt)
    Erscheinungsjahr 2020
    Seitenangabe 494 S.
    Meldetext Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
    Ausgabekennzeichen Deutsch
    Abbildungen PB
    Masse H19.0 cm x B11.8 cm x D3.0 cm 410 g
    Reihe Reclam Taschenbuch
    16.10
    Kartonierter Einband (Kt)
    ISBN: 978-3-15-020615-7
    Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen

    Alle Bände der Reihe "Reclam Taschenbuch (RT)" mit Band-Nummer

    Alle Bände der Reihe "Reclam Taschenbuch (RT)"

    Über den Autor Dante Alighieri

    Dante Alighieri (5./6.1265 Florenz - 4.9.1332 Ravenna), italienischer Schriftsteller und Politiker, etabliert mit seiner »Divina Commedia« (dt. »Göttliche Komödie«) das Italienische als Literatursprache. Dante entstammt einer dem niederen Adel angehörenden Familie und wird von Brunetto Latini in Florenz in Rhetorik und Philosophie unterrichtet. Ab 1285 ist Dante als Politiker in Florenz aktiv. 1302 wird er aus Florenz verbannt und muss ins Exil - er wird seinen Heimatort nie wieder betreten. Dantes Liebe zur Volkssprache spiegelt sich in seinem literarischen Schaffen wider: Bereits sein in jungen Jahren entstandener, an der mittelalterlichen Tradition der Minnedichtung orientierter Roman »La vita nuova« (dt. »Das erneuerte Leben«) ist in >Volgare< geschrieben - einer von der Hochsprache Latein abweichenden italienischen Umgangssprache, auch als >Vulgärlatein< bekannt. Ab 1304 verfasst Alighieri mit »De vulgari eloquentia libri duo« (dt. »Zwei Bücher über die Ausdruckskraft der Volkssprache«) ein Plädoyer für den Gebrauch der italienischen Volkssprache. Überstrahlt wird Dantes Werk von seiner »Commedia«, an der er bis kurz vor seinem Tod arbeitet. In dieser bereist ein namenloser Ich-Erzähler unter der Führung des Dichters Vergil die Jenseitsreiche »Inferno« (dt. »Hölle«), »Purgatorio« (dt. »Läuterungsberg«) und »Paradiso« (dt. »Himmel«). Der Text ist von großem zeitgeschichtlichem Wert und erfreut sich einer breiten Rezeption in Kunst, Literatur, Film und Comic, seit 2010 existiert sogar eine Computerspiel-Adaption. Hartmut Köhler, 1940-2012, war bis 2008 Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Trier. Er hat bedeutende Übersetzungen aus dem Französischen, Italienischen und Spanischen verfasst. Für die »Cahiers/Hefte« von Paul Valéry erhielt er 1990 zusammen mit dem Übersetzerteam den Paul-Celan-Übersetzerpreis des Deutschen Literaturfonds. Seine Übersetzung des monumentalen Barockromans »El Criticón« von Baltasar Gracián wurde 2009 mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Für seine 2010-2012 bei Reclam erschienene Übersetzung von Dantes »Commedia« wurde ihm 2013 postum der Deutsch-Italienische Übersetzerpreis verliehen.

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